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Nadeln fürs Augenlicht. Was ist die "Augen-Akupunktur"?
Vor vielen der über 10.000 bekannten Sehstörungen kapituliert die Schulmedizin. Boel vom
Haus aus Spezialist für chinesische Medizin und Akupunktur hat sich vor fast einem Jahrzehnt
auf Augenkrankheiten spezialisiert. Seitdem hat er in seiner Praxis für Akupunktur in dem
kleinen Ort Aulum (200 Kilometer nördlich von Flensburg) über 6000 Patienten mit Augenleiden
erfolgreich behandelt. Er kombinierte Elemente aus der traditionellen chinesischen Akupunktur,
der japanischen ECIWO-Methode, der koreanischen Akupunktur und der aus Sri Lanka, wonach
die Akupunkturpunkte in Augennähe und zirkulär um die Gelenke an Händen und Füßen liegen.
Bis heute bildet er persönlich Heilpraktiker und Ärzte in dieser Methode aus - auch in
Deutschland. Nur Akupunkteure, die ihre Qualifikation direkt bei Prof. Dr. Boel erlangt haben,
arbeiten nach seinem System.
Das heißt, dass nicht jeder Akupunktur - Therapeut auch speziell diese Augenakupunktur
beherrscht.
Ist der Patient für die heilenden Nadelstiche empfänglich, zeigen sich erste Besserung
spätestens nach 5 Tagen. Dann können mit Akupunktur erstaunliche Erfolge erzielt werden.
Die durchschnittliche Behandlungsdauer beträgt bei "harmloseren" Erkrankungen, 10-15
Sitzungen, doch das ist individuell sehr verschieden.
Viele Augenärzte kennen die sanfte Alternative nicht.
Was kann die "Augen-Akupunktur"?
Viele chronische Augenkrankheiten, wie auch die Makuladegeneration, gelten aus schulmedizinischer
Sicht trotz modernster Operationsverfahren und medikamentöser Möglichkeiten heutzutage noch immer
als unbehandelbar. Viele Schulmediziner weigern sich, bei Patienten, die an Makuladegeneration und
grauem Star erkrankt sind, den Star zu operieren. In so einem Fall empfiehlt es sich die Degeneration
zunächst mit der Augenakupunktur nach Prof. Boel zu behandeln. Anschließend sollte der Operation
des Grauen Stars nichts mehr im Wege stehen.
Wie hoch sind die Erfolge?
"Augen-Akupunktur"-Studien in Amerika (aus den 80er Jahren) unterstrichen die Effektivität der
Akupunktur-behandlung. Dies wurde auf verschiedenen internationalen Kongressen bestätigt.
Innerhalb der letzten Jahre sind über 6000 Patienten mit Augenleiden aller Art erfolgreich mit der
Augen-Akupunktur-Methode nach Prof. Dr. John Boel behandelt worden.
Zu den häufigsten Fällen, die heute mit der Augen-Akupunktur behandelt werden, gehören:
• Alterssichtigkeit (Erfolgsquote nach Boel: 75%)
• Makuladegeneration,( trockene und feuchte Form)
...(Erfolgsquote nach Boel: 60%)
Die Makuladegeneration kann mit der Augenakupunktur nicht vollständig geheilt werden. Allerdings kann
das Fortschreiten der Krankheit gestoppt, und unter Umständen auch ein Teil der Sehfähigkeit zurück
gewonnen werden. Die Augenakupunktur dient auch als Vorbeugungsmaßnahme für das eventuell noch
nicht betroffene andere Auge.Erfolgsquote: 60%
• Grauer Star:
Augenakupunktur bei grauem Star ist dann sinnvoll, wenn, wie das bei vielen älteren Patienten der Fall
ist, außer dem Grauen Star eine weitere Erkrankung am Auge vorliegt. Hier lehnt die Schulmedizin
häufig eine Operation ab, da die Entfernung der Linse keine Verbesserung der Sehfähigkeit mit sich
bringen würde. In diesen Fällen führt die Augenakupunktur häufig zur Linderung der Zusatzerkrankung,
wonach dann eine Linsenoperation wieder sinnvoll wird. Sinnvoll auch bei Kindern. Erfolgsquote: 60%
• Glaukom (Erfolgsquote nach Boel: 75%)
Diese Behandlung mit Augenakupunktur ist sehr Erfolg versprechend. Es geht hierbei nicht nur darum
den Augeninnendruck zu senken. Viel wichtiger ist es, den geschädigten Sehnerv zu regenerieren.
Wenn der Patient gut auf die Augenakupunktur anspricht, kann beides erreicht, in vielen Fällen das
Glaukom gar völlig geheilt werden. Das gilt auch für Glaukompatienten, die bereits operiert sind.
Erfolgsquote: 70%
• Grauer Star
Die Behandlung des grauen Stars mit der Augenakupunktur ist meist wenig sinnvoll. In der Regel ist die
Linsen-Operation schneller und besser. Gute Erfolge allerdings hat die Behandlung des Grauen Stars
bei Kindern. Hier ist es überlegenswert, die Augenakupunktur vor einer Operation anzuwenden, zumal
die Schulmediziner ungern den Grauen Star bei Kindern operieren, weil sich das Auge noch im
Wachstum befindet.
• Kurzsichtigkeit
Die Kurzsichtigkeit ist bis zum Alter von 20 Jahren (manchmal bis 23) gut behandelbar, solange sich
das Auge eben noch im Wachstum befindet. Bei Erwachsenen ist Kurzsichtigkeit noch nicht
behandelbar. Erfolgsquote: 75% (bis 20 Jahre)
• Alters- und Weitsichtigkeit:
Die Alterssichtigkeit trifft über 90% aller Menschen. Durch die Augenakupunktur kann in der Regel
schon nach wenigen Doppelsitzungen (ca. 12 - 15) die Dioptrienzahl gesenkt oder sogar ganz auf eine
Brille verzichtet werden. Sowohl bei Alters- als auch bei Weitsichtigkeit merkt man meist schon nach
der ersten Sitzung eine Verbesserung der Sehschärfe.
Erfolgsquote: 75%
• Augenleiden verursacht durch Diabetes mellitus:
Der Diabetes an sich ist mit Augenakupunktur nicht heilbar, die Augenfolgeschäden können jedoch
verbessert werden. Diabetiker müssen wissen, dass sie eine lebenslange Behandlung vor sich haben.
Sind die Schädigungen am Auge allerdings schon sehr weit fortgeschritten kann es sein, dass man
auch mit der Augenakupunktur nichts mehr ausrichten kann. Diabetiker müssen während der
Akupunkturbehandlung besonders sorgfältig ihren Zuckerwert messen, da sich die Augenakupunktur
drastisch auf die Zuckerwerte auswirken kann (Aktivierung der Langerhans Inseln in der
Bauchspeicheldrüse) und es sein kann, dass weniger Insulin gespritzt werden muss!
Erfolgsquote: 60%
• Netzhauterkrankungen:
Bei Netzhautablösungen sollte die Netzhaut zunächst von einem Augenmediziner mit Laser behandelt
werden. Die Augenakupunktur sorgt dafür, dass weitere Netzhautablösungen gestoppt werden. Es hat
sich auch gezeigt, dass sich das durch die Laserbehandlung entstandene Narbengewebe reduzieren
oder Einblutungen über die Netzhaut resorbiert werden können.
Erfolgsquote: 60%
• Thrombosen am Auge oder Augeninfarkt:
Sehstörungen aufgrund von Thrombosen am und im Auge lassen sich sehr gut mit Augenakupunktur
behandeln. Auch die Folgen eines so genannten ?Augeninfarktes? können verbessert werden.
Erfolgsquote: 60%
• Retinitis Pigmentosa:
Diese Erbkrankheit gilt in der Schulmedizin generell als unheilbar. Die Erfahrung der Augenakupunkteure
hat gezeigt, dass sich durch die Akupunkturbehandlung durchaus Verbesserungen einstellen können.
Ist der Krankheitsverlauf der Retinitis Pigmentosa langsam und linear verlaufen, sind die
Erfolgschancen höher als bei einem sprunghaften Verlauf. Im Schnitt können 10 bis 15 Grad
Sehfähigkeit zurück gewonnen werden. In Einzelfällen waren es auch schon 50 Grad. Bei 60% der
Patienten lässt sich durch die Augenakupunktur das Fortschreiten der Krankheit stoppen und das
bestehende Sehfeld erhalten. Erfolgsquote: 60 %
• Tumorpatienten:
Bei Tumorpatienten gibt es gute Erfolge mit der Augenakupunktur. Patienten, die regelmäßig
Medikamente (Steroide) nehmen, sollen ihren Therapeuten vor der ersten Akupunkturbehandlung
unbedingt darüber unterrichten, da diese Medikamente unter Umständen zu einer so genannten
?Akupunkturblockade? führen können. Diese Blockade kann man jedoch durch einen bestimmten
zusätzlichen Akupunkturpunkt auflösen.
Erfolgsquote: 60%
• Augenleiden durch Gehirnschädigungen, Medikamentenvergiftung:
In der Regel sind die Augen dieser Patienten intakt. Das Sehvermögen wird lediglich durch bestimmte
Blockaden im Gehirn ausgeschaltet. Die Augenakupunktur kann diese Störungen auflösen.
In manchen Fällen geht das sogar ausgesprochen schnell. Bei Blutgerinnseln wird das Blut im Gehirn
wieder resorbiert und sogar Narben im Gehirn können sich wieder vollständig zurückbilden.
Erfolgsquote: 80%
• Behandlung von Kindern:
Bei Kindern werden die Akupunkturnadeln an anderen Punkten gesetzt als bei Erwachsenen. Kinder
sind grundsätzlich in jedem Alter behandelbar - auch schon im Säuglingsalter. In der Regel verwenden
die Augenakupunkteure bei Kleinkindern Spezialnadeln, die besonders dünn sind. Dadurch ist eine
Augenakupunkturbehandlung für die Kinder fast schmerzfrei durchzuführen. Oft empfiehlt es sich, dass
sich auch die Bezugsperson (Mutter/Vater) des Kindes mitbehandeln lässt, da sich oftmals die Ängste
der Bezugsperson vor den Nadeln auch auf das Kind übertragen. In diesem Falle könnte eine Therapie
negativ für das Kind beeinflusst werden.
• Erblindungen durch Gehirnschädigungen (Erfolgsquote nach Boel: 80 %)
Wie wird behandelt?
Entgegen den Befürchtungen vieler Patienten, wird bei der Augen-Akupunktur nicht direkt in die Augen
gestochen! Es handelt sich vielmehr um Punkte um Gelenke.Jede Behandlung besteht aus zwei
Sitzungen. Es werden Akupunkturnadeln in Areale der der Hände, der Stirn und der Füße gestochen.
Diese Nadeln bleiben 30 Minuten liegen und werden dann wieder entfernt. Danach gibt es eine Pause
von mindestens einer Stunde, dann werden andere Punkte in den genannten Arealen gestochen. Auch
diese bleiben 30 Minuten liegen. Es werden Einmalnadeln verwendet, das bedeutet: alle Nadeln werden
nach Gebrauch entsorgt.
1. und 2. Behandlungswoche
Anbehandlungsphase: Die Doppelsitzung wird an 5 aufeinander folgenden Tagen mit mindestens
1 Stunde Pause dazwischen, durchgeführt.
3 Behandlungswoche
an 3 Tagen jeweils eine Doppelsitzung, mit mindestens einer Stunde Pause dazwischen
4. Behandlungswoche
an 2 Tagen jeweils eine Doppelsitzung, mit mindestens einer Stunde Pause dazwischen
5.- 7. Behandlungswoche
1 x wöchentlich jeweils eine Doppelsitzung, mit mindestens einer Stunde Pause dazwischen
Je nach Therapieerfolg verlängert sich die wöchentliche Behandlung oder auch nicht.
Dauertherapie
Je nach Grunderkrankung ist es sinnvoll sich weiterhin regelmäßig einmal pro Monat zur Erhaltung der
Stabilität akupunktieren zu lassen.
Wirkt die Augen-Akupunktur bei jedem?
Boel betont, dass nicht alle Menschen, die unter einer der 10000 bekannten Sehstörungen leiden, durch
Akupunktur geheilt werden können. Bei den meisten Patienten erreicht man schon innerhalb der Anbehandlungsphase große Erfolge. Andere Patienten hingegen bekommen erst nach einigen Wochen
sichtbare Bestätigung über einen Behandlungserfolg.
Bei Grauem Star und Diabetischer Retinopathie dauert es etwas länger. Es lässt sich dann eindeutig
feststellen, ob eine Weiterbehandlung erfolgsversprechend ist oder nicht.
Ca. 10% der Menschheit sprechen nicht auf Akupunktur an. Unabhängig davon, ob sie an Augen-
krankheiten leiden oder an Migräne. Auch Kurzsichtigen, die älter als 20 Jahre sind, kann Boel nicht
helfen. Sie brauchen weiterhin eine Brille. Grauen Star, besonders wenn er bei Kindern auftritt, kann der
dänische Professor zwar erfolgreich behandeln. In den meisten Fällen ist eine schulmedizinische Linsen
operation jedoch schneller und kostengünstiger wirksam. Wenn der Star infolge eines Diabetes mellitus
entsteht, müsste der Patient sein Leben lang genadelt werden.
Wovon hängt der Erfolg ab?
Erstaunlicherweise hängt der Erfolg der Behandlung nach Prof. Boel mehr davon ab, wie stark ein
Patient auf die Methode anspricht als von der Schwere seiner Augenkrankheit selbst. Man spricht in der
TCM (traditionellen chinesischen Medizin) von der jeweiligen Konstitution des Patienten.
Weiterführende Therapien:
In Dänemark werden alle Patienten dazu angehalten, ein tägliches Sehtraining durchzuführen. Die
Übungen sind einfach: Die eigene Hand ca. 30-40 cm vor die Augen halten und diese langsam sehr
langsam von oben nach unten und wieder zurück bewegen (3x). Die Hand dabei ständig im Blick
behalten. Dann von rechts nach links und zurück (wieder 3x), dann in die beiden diagonalen Richtungen
(auch 3x) bewegen. Aus ganzheitlicher Sicht ist es unbedingt erforderlich, weitere unterstützende
Maßnahmen einzuleiten. Diese Übung täglich dreimal wiederholen. Dieses Sehtraining wird auch
"Augen Tai Chi" genannt.
Anmerkung am Schluss!
Diese ideale, sehr hochwirksame und frei von jeglichen Nebenwirkungen, sanfte Methode kann einmal
zerstörtes Gewebe nicht ersetzen. Daher bestehen die größten Erfolgsaussichten, je früher mit der
Therapie begonnen wird! Wichtig zu ergänzen ist, dass die Augenakupunktur eine sinnvolle Alternative
und Ergänzung zur klassischen schulmedizinischen Augenbehandlung ist.
Die Kosten
Die Krankenkassen
Leider ersetzen die Krankenkassen in der Regel die Augenakupunktur nicht, egal ob sie von einem
Heilpraktiker oder Arzt ausgeführt wird. Manche private Krankenkassen übernehmen Akupunktur-
behandlungen ganz allgemein und auch die Behandlung durch einen Heilpraktiker. Das immer stärker
werdende Medieninteresse und die damit verbundene massive Patientenresonanz auf Berichte über die
Augenakupunktur nach Prof. Dr. John Boel haben das Interesse der Krankenkassen an dieser neuen
Behandlungsmöglichkeit geweckt, zumal viele Augenleiden, die bisher als unheilbar gelten, jetzt
behandelbar sind.
Sprechen Sie daher mit Ihrer Krankenkasse über die Möglichkeiten einer Kostenerstattung Ihrer Augen-
akupunkturbehandlung. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich die Veränderungen an Ihren Augen
durch einen Augenarzt dokumentieren lassen. Das heißt also:
Vor Beginn der Augenakupunktur gründlich beim Augenarzt untersuchen lassen und nach Ihrer
Behandlung erneut. Stellt der Augenarzt eine Verbesserung an Ihren Augen fest, so können Sie dieses
Gutachten bei der Krankenkasse einreichen und haben dadurch etwas höhere Chancen, zumindest
einen Teil davon erstattet zu bekommen.
Meine Preise:
pro Doppelsitzung 80 EURO, d.h. für 2 Wochen Intensivbehandlung 800.- EURO
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